Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.
Die Blockadehaltung der TdL:
„Wir wissen jetzt vor allem, was angeblich alles nicht geht. Wie die TdL konkurrenzfähig bleiben will, wie sie die immer drängenderen Personalprobleme in den Griff kriegen will und wie die TdL schließlich verhindern will, dass die guten Leute zu anderen Arbeitgebern abwandern, darüber haben wir nichts erfahren“, so der Verhandlungsführer für den dbb Volker Geyer während der laufenden Tarifverhandlungen.
Nach extrem schwierigen Verhandlungen, die von aktiven Gewerkschafterinnen
und Gewerkschaftern durch Druck auf den Straßen bei etlichen Kundgebungen und Warnstreiks quer durch die ganze Bundesrepublik begleitet wurden, steht nun das Ergebnis fest:
Kernpunkte der Einigung:
- Einkommenserhöhung 5,8 Prozent (zum 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens 100 Euro, zum 1. März 2027 um 2,0 Prozent und zum 1. Januar 2028 um 1 Prozent), Laufzeit 27 Monate
- Erhöhung der Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit
- Anpassung Kündigungsschutzregelungen Ost an West
- Ausbildungspaket: u.a. Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 150 Euro
Nun gehen die Forderungen weiter, denn es heißt:
Tarifeinigung umgehend und flächendeckend auf die Beamtinnen und Beamten übertragen!
Das DSTG INFO zur Tarifeinigung zum Download.
Das Flugblatt des dbb beamtenbund und tarifunion zum Download.


