Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für den Tarifvertrag der Länder haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und so die Chance auf eine Einigung verstreichen lassen.
Am 15. und 16. Januar 2026 trafen sich die Verhandlungsspitzen der Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) um über die vorliegenden Forderungen zu diskutieren. Die bisherigen Einlassungen der TdL lassen nicht den Schluss zu, dass in der dritten Runde abschlussorientiert verhandelt werden kann. Dbb-Chef Volker Geyer berichtet aus den Verhandlungen, dass „wir einen Abschluss in etwa der Höhe eines Inflationsausgleichs akzeptieren sollen, ohne Erhöhungen in 2025, dafür aber mit einer Laufzeit von 29 Monaten.“ Ein solcher Abschluss würde die Kluft zwischen TV-L und TVÖD noch weiter vergrößern. Der dbb lehnt solche Überlegungen als absolut inakzeptabel ab.
Die nächste und letzte Verhandlungsrunde findet vom 11. bis 13. Februar 2026 in Potsdam statt. Bis dahin sind die Beschäftigten weiter aufgefordert, ihre Forderungen laut und entschlossen bei Streiks und Demonstrationen vorzubringen.
Die DSTG Berlin hatte zusammen mit anderen DSTG-Landesverbänden und der DPolG bereits am 15. Januar 2026 am Rande der Finanzministerkonferenz vor dem Bundesrat mit einer lautstarken Demo eingeheizt.
Der dbb hat zum ergebnislosen Verlauf der zweiten Verhandlungsrunde zwei Flugblätter herausgegeben.
Flugblatt für die Tarifbeschäftigten zum Download
Flugblatt für die Beamten und Beamtinnen zum Download

