Worum geht’s?
Zum 31. Oktober 2025 ist der Tarifvertrag für die Tarifbeschäftigten der Länder (TV-L) ausgelaufen und muss neu verhandelt werden. Auf der Arbeitgeberseite haben sich die Bundesländer (außer Hessen) zur Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammengeschlossen. Auf Seiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verhandeln der dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) als Dachverband der DSTG Berlin zusammen mit ver.di. Am 17. November hat der dbb nun seine Forderungen beschlossen.
Was fordern wir?
- Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 7 Prozent, mindestens aber 300 Euro monatlich
- Laufzeit von 12 Monaten
- Erhöhung der Zeitzuschläge gem. § 8 Abs.1 TV-L um jeweils 20 Prozentpunkte und Errechnung auf der Basis der individuellen Stufe, mindestens jedoch der Stufe 3
- Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten um 200 Euro monatlich
Was erwarten wir?
- stufengleiche Höhergruppierung
- Mitgliedervorteilsregelung: ein zusätzlicher freier Tag für Gewerkschaftsmitglieder
- Einstieg in die Verhandlungen zur Reform der Entgeltordnung der Länder
- Mobilitätszuschuss für Azubis als Wahlmodell: Übernahme des Deutschlandtickets oder Tankkostenzuschuss in Höhe von 50 Euro
Und für die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen?
Der dbb fordert die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und Versorgungempfänger der Länder und Kommunen. Diese Übertragung muss von den einzelnen Landesparlamenten per Gesetz beschlossen werden.
Wie geht’s weiter?
Die Tarifverhandlungen starten am 3. Dezember 2025 in Berlin und werden am 15./16. Januar 2025 in Potsdam fortgesetzt, wo sie in der dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar 2026 auch enden werden.
Das DSTG INFO zu den Forderungen zum Download
Der dbb berichtet fortlaufend auf seiner Sonderseite über die Einkommensrunde.

